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Hinweise im Zusammenhang mit dem COVID-19-Geschehen in Italien und Deutschland

Date:

08/03/2020


Hinweise im Zusammenhang mit dem COVID-19-Geschehen in Italien und Deutschland

STAND: 03.08.2020

Landsleute, die sich über die Möglichkeit einer Rückkehr nach Italien nach dem Coronavirus-Notfall informieren möchten, werden gebeten, die u.g Informationen aufmerksam zu lesen.

WICHTIG - Das Gesundheitsministerium Italien empfiehlt diese Seite zu Corona-Warn-App zu lesen

http://www.salute.gov.it/portale/nuovocoronavirus/dettaglioNotizieNuovoCoronavirus.jsp?lingua=english&menu=notizie&p=dalministero&id=4849

Es ist möglich, dass einzelne Regionen Italien spezifische Regeln für die Einreise in ihr Gebiet aufstellen. Reisende Personen nach Italien  wird daher empfohlen, sich speziell nach eventuell abweichenden Regelungen in den Zielregionen zu erkundigen oder unsere Sektion " Reise nach Italien" zu lesen

Detaillierte Informationen und Updates für Touristen sind auf die Website von ENIT - Italienische Zentrale für Tourismus zu finden.

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1) Einreise nach Deutschland und Rückkehr nach Italien.

2) Eigenerklärungsformular für die Rückkehr aus dem Ausland.

3) Meistgestellte Fragen zur Rückkehrmöglichkeit nach Italien.

4) Maßnahmen in Deutschland.

5) Maßnahmen in Italien

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Bei äußerster Dringlichkeit im Zusammenhang mit der Rückkehr nach Italien können die Landsleute schreiben an: segr.francoforte@esteri.it oder anrufen: +49 (0) 171 4904491 (Rufnummer erreichbar von Mo. bis Frei. 17:00 - 22:00 Uhr - Sa und So. + Feiertage von 8:00 bis 22:00 Uhr).

Für diejenigen, die Informationen oder medizinische Hilfe benötigen, beachten Sie bitte die folgenden Telefonnummern:

112 - 24-Stunden-Notrufdienst

116 117 Medizinischer Hilfsdienst

0800 555 4666 - Hotline der Region Hessen, täglich von 8:00 bis 20:00 Uhr erreichbar

0800 99 00400 - Hotline der Region Rheinland-Pfalz rund um die Uhr erreichbar

0681 501-4422 - Hotline des saarländischen Gesundheitsministeriums

09131/6808-5101 - Hotline der Region Bayern

Die hessische Ärztinendatenbank ist auf der folgenden Website verfügbar: https://arztsuchehessen.de/arztsuche/arztsuche.php?page=erweiterteSuche&default=true

 

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1) Einreise nach Deutschland und Rückkehr nach Italien

- Einreise nach Deutschland

 

EINREISE NACH DEUTSCHLAND AUS LÄNDERN DER EU- UND DES SCHENGEN-RAUMS (+GB)

Aufgrund der Coronavirus-Notfallsituation hatte die deutsche Bundesregierung zunächst wieder Grenzkontrollen an den Landgrenzen zu Österreich, Frankreich, Luxemburg, Dänemark und der Schweiz (ab 16. März), im Luftverkehr mit Italien und Spanien und an den Seegrenzen mit Dänemark (ab 19. März) eingeführt.

Seit dem 16. Juni hat Deutschland alle Einreisekontrollen und -beschränkungen für Reisende aus EU- und Schengen-Ländern (+ Großbritannien) aufgehoben. Wer aus diesen Ländern einreist, muss also nicht mehr nachweisen, dass er einen "zwingenden" Grund für die Einreise nach Deutschland hat, und er wird auch keinen besonderen Kontrollen mehr unterzogen. Natürlich ist die Einreise auch für Touristen erlaubt.

Neue Beschränkungen könnten natürlich beschlossen werden, wenn die epidemiologische Situation in einem bestimmten Land dies erforderlich macht.

EINREISE NACH DEUTSCHLAND AUS DRITTLÄNDERN

Für Personen aus Drittstaaten (Nicht-EU- und Nicht-Schengen-Staaten) unterliegt die Einreise nach Deutschland dagegen noch Beschränkungen. Gestattet ist die Einreise in diesen Fällen stets (aus jedwedem Land und unabhängig vom Grund) Deutschen oder EU-Bürgern und Personen mit der Staatsangehörigkeit eines Schengen-Staates (+ britischen Bürgern), ausländischen Personen mit Wohnsitz in Deutschland (aber nur bei Hauptwohnsitz) sowie engen Familienangehörigen all dieser Personenkategorien (Ehepartner, minderjährige Kinder, unverheiratete Eltern minderjähriger Kinder). Gestattet ist die Einreise nach Deutschland außerdem (aus jedwedem Grund, Tourismus eingeschlossen) Personen, die in folgenden 11 Staaten ansässig sind: Australien, China, Südkorea, Kanada, Georgien, Japan, Montenegro, Neuseeland, Thailand, Tunesien, Uruguay (im Falle Chinas, Südkoreas und Japans ist die Entscheidung nur gültig, wenn die Gegenseitigkeit gewährleistet ist).

Alle anderen ausländischen Staatsangehörigen dürfen nur dann nach Deutschland einreisen, wenn sie nachweislich dringende Gründe haben. Zu den triftigen Gründen, die eine Einreise rechtfertigen können, zählen berufsbedingte Gründe (aber generell nur in „systemrelevanten“ Geschäftsfeldern im Sinne der Mitteilung der Kommission vom 30. März 2020), dringende gesundheitliche Gründ , familiäre Gründe (wie z.B. Familienzusammenführung oder Besuche bei Ehegatten und minderjährigen Kindern) oder zu Studienzwecken.

Weiterführende Informationen zur Einreise nach Deutschland können über die Internetseite der Bundespolizei FAQ eingesehen werden.

Achtung: Geeignete Nachweise über die dringenden Gründe für die Einreise aus Drittstaaten (Nicht-EU-Länder und keine Länder des Schengen-Raums, sowie keine der oben gelisteten 11 Drittstaaten) müssen mitgeführt werden, ansonsten kann die Einreise verweigert werden. Eine „vorherige Genehmigung“ zur Einreise ist NICHT notwendig und kann von der Botschaft nicht ausgestellt werden: Die Entscheidung über die Einreise obliegt allein dem Grenzbeamten, der beim Grenzübertritt die Unterlagen prüft, welche die zwingenden Gründe für die Notwendigkeit belegen. Personen, die aus Drittländern nach Deutschland einreisen möchten und nicht eindeutig unter eine der Kategorien fallen, für welche die Einreise laut deutscher Polizei ausdrücklich erlaubt ist, werden gebeten, sich an die für den Grenzübergang der geplanten Einreise zuständige Dienststelle der Bundespolizei zu wenden und (unter Beifügung der bei einer Kontrolle vorzulegenden Unterlagen) die eigene Situation darzulegen und sich danach zu erkundigen, ob die Einreise gestattet wird oder nicht. Die E-Mail-Adressen der Dienststellen der Bundespolizei an den wichtigsten deutschen Flughäfen lauten: Flughafen Frankfurt am Main: bpold.frankfurt@polizei.bund.de; Flughafen München: bpol.muc@polizei.bund.de ; Flughafen Berlin Tegel: bpoli.tegel@polizei.bund.de ; Flughafen Düsseldorf: bpolifh.dus@polizei.bund.de. Die Kontaktdaten der Polizeidienststellen an anderen Flughäfen finden Sie über eine Recherche im Internet oder über diesen Link der Bundespolizei.

QUARANTÄNE

Die Quarantänepflicht wurde in allen Bundesländern für alle Personen abgeschafft, die nicht aus „Risikogebieten“ kommen. Die Liste der „Risikogebiete" wird auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts ständig aktualisiert und kann unter diesem Link eingesehen werden.

DURCHREISE

Die Einreise nach Deutschland ist auch ausländischen Staatsangehörigen aus Drittstaaten auf der Durchreise in andere Länder erlaubt, jedoch nur, wenn sie nachweisen können, dass sie in dieses Land weiterreisen, dass die Durchreise “notwendig ist” (d.h., dass es keine anderen Direktverbindungen gibt) und dass sie ins Zielland einreisen dürfen. In Fällen, in denen es keine „triftigen“ Gründe für eine Durchreise gibt, empfiehlt es sich, die Bundespolizei zu kontaktieren, um Schwierigkeiten an der Grenze – und sei es nur bei der Durchfahrt – zu vermeiden. Die Durchreise für EU- und Schengen-Bürger (oder ihre Familienangehörigen), für diejenigen, die aus EU- und Schengen-Ländern (+ Großbritannien) kommen, und für diejenigen, die in einem der 11 oben genannten Länder wohnen, ist selbstverständlich völlig frei.

Das Verlassen des Landes ist regelmäßig erlaubt.

 

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- ANWEISUNGEN FÜR DIE EINREISE NACH ITALIEN
 
 
ACHTUNG: Seit dem 9. Juli ist die Einreise nach Italien für Personen verboten, die sich in den vorangegangenen 14 Tagen in einem der folgenden Länder aufgehalten haben
Armenien, Bahrain, Bangladesch, Bosnien und Herzegowina, Brasilien, Chile, Kosovo, Kuwait, Nordmazedonien, Republik Moldau, Montenegro, Oman, Panama, Peru, Dominikanische Republik, Serbien (für Kosovo, Montenegro und Serbien gilt das Verbot ab 16. Juli, für alle anderen Länder der Liste gilt das Verbot ab 9. Juli). 
 
Ausgenommen von dieser Regelung sind nur Staatsangehörige Italiens und der EU-Länder (+ Staatsbürger der Schweiz, Norwegens, Islands, Liechtensteins, Großbritanniens, Nordirlands, Andorras, San Marinos, der Vatikanstadt und Monacos) sowie deren Familienangehörige (zusammenlebende Kinder und Eltern, Ehepartner, Lebensgefährten), soweit sie vor dem 9. Juli 2020 in Italien ansässig waren; Beamten und Vertreter der Europäischen Union, von internationalen Organisationen, Personal von diplomatischen Vertretungen und Konsulaten, militärisches Personal im Dienst; nur für Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Nordmazedonien, Montenegro, Serbien: Besatzung und reisendes Personal der Landtransportmittel, ausschließlich aus beruflichen Gründen, ausschließlich für die Durchfahrt (maximal 36 Stunden) oder für Kurzaufenthalte in Italien (maximal 120 Stunden).
Abgesehen von diesen Fällen gelten folgende Regeln:

1) EINREISE AUS EU+-Ländern

Ab dem 3. Juni 2020 ist die Einreise nach Italien in der Regel aus allen EU-Ländern (+Schweiz, Norwegen, Island, Liechtenstein, Großbritannien, Nordirland, Andorra, San Marino, Vatikanstadt und Monaco) ohne besonderen Rechtfertigungsgrund erlaubt: Diese Reisen dürfen nur dann eingeschränkt werden, wenn die epidemiologische Situation dies erfordert, allerdings "nur durch staatliche Maßnahmen und für bestimmte Staaten und Gebiete, nach den Grundsätzen der Angemessenheit und Verhältnismäßigkeit in Bezug auf das epidemiologische Risiko und unter Beachtung der Einschränkungen, die sich aus der Rechtsordnung der Europäischen Union und den internationalen Verpflichtungen ergeben".

Wer aus den oben genannten Ländern nach Italien einreist, muss nur den ersten Teil des Vordrucks für die Selbstdeklaration ausfüllen, die für die Einreise aus dem Ausland vorgesehen ist (und die Option unter Buchstabe K auswählen). Wer mit dem Flugzeug nach Italien einreist, kann die Selbstdeklaration auch zum Zeitpunkt des Einstiegs ausfüllen.

Die Fluggesellschaften sind verpflichtet, die Körpertemperatur aller nach Italien reisenden Passagiere zu messen.

Nach der Ankunft in Italien dürfen unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln alle Verkehrsmittel genutzt werden.

Wer aus den oben genannten europäischen Ländern (ausgenommen ab dem 24. Juli Bulgarien und Rumänien) nach Italien einreist, unterliegt nicht mehr der Quarantänepflicht, sofern er/sie sich in den 14 Tagen vor der Einreise nach Italien nicht in anderen Ländern aufgehalten hat.

ACHTUNG: Wer ab dem 24. Juli aus Bulgarien oder Rumänien einreist oder sich während der vorausgehenden 14 Tage in Bulgarien oder Rumänien aufgehalten hat bzw. durch diese Länder durchgereist ist, hat eine 14-tägige Isolation auf Vertrauensbasis abzuleisten.

ACHTUNG: Es ist möglich, dass einzelne Regionen spezifische Regeln für die Einreise in ihr Gebiet aufstellen. Nach Italien reisenden Personen wird daher empfohlen, sich speziell nach eventuell abweichenden Regelungen in den Zielregionen zu erkundigen. Sardinien erlaubt beispielsweise die Einreise nur Personen, die sich vorab mittels des entsprechenden Formulars registriert haben. Das Formular muss 48 Stunden vor der Einreise online ausgefüllt werden. (Weiterführende Informationen zur Einreise nach Sardinien in italienischer Sprache finden Sie HIER). Auch Kalabrien erlaubt die Einreise nur Personen, die sich im Voraus registriert haben: Informationen zum Registrierungsverfahren finden Sie HIER.

Achtung: In Italien gelten immer noch Vorschriften zum Versammlungsverbot, Abstandsregeln, Maskenpflicht in geschlossenen, öffentlich zugänglichen Räumen sowie Regeln zur Schließung einiger Kultur- und Freizeiteinrichtungen. In das Land einreisenden Personen wird empfohlen, alle geltenden Vorschriften zur Eindämmung der Ansteckung sorgfältig zu befolgen.

Viele Informationen über die geltenden Regeln für Touristen (Hotels, Restaurants, Strände usw.) finden Sie auf der Website des ENIT-Italienische Zentrale für Tourismus.

2) EINREISE AUS DRITTLÄNDERN

Auch nach dem 3. Juni gelten weiterhin Einreisebeschränkungen für Personen, die aus anderen als den oben genannten Ländern nach Italien kommen. Daher dürfen Personen, die sich in diesen Ländern aufhalten, nach wie vor nur aus nachgewiesenen beruflichen, gesundheitlichen und Gründen absoluter Dringlichkeit oder zur Rückkehr an ihren Wohnort oder Wohnsitz nach Italien einreisen (es muss sich jedoch um eine dauerhafte Rückkehr nach Italien handeln: Nach der Rückkehr darf nicht zwischen verschiedenen Wohnungen in Drittstaaten „hin- und hergereist“ werden).

Ab dem 1. Juli ist die Einreise nach Italien aus jedem beliebigen Grund (d.h. auch ohne einen der im vorstehenden Absatz genannten Dringlichkeitsgründe) gestattet für: A) Personen, die in einem der folgenden Länder ansässig sind: Australien, Kanada, Georgien, Japan, Marokko, Neuseeland, Ruanda, Republik Korea, Thailand, Tunesien, Uruguay. 

Achtung: die Länder Montenegro und Serbien, die ursprünglich auf dieser Liste standen, wurden mi Wirkung vom 16. Juli ausgeschlossen. B) italienische Staatsbürger und EU-Bürger (und ihre nahen Familienangehörigen: Ehepartner, Lebensgefährten, Kinder bis 21 Jahre, zusammenlebende Eltern, andere Familienmitglieder, die aus Gründen einer Behinderung unterhaltsberechtigt sind) oder Personen, die in einem EU-Land ansässig sind (Achtung: ab dem 9. Juli gelten einige Einschränkungen auch für italienische Staatsangehörige oder EU-Bürger, die nicht in Italien ansässige sind, siehe erster Absatz).

Schließlich sind ab 1. Juli auch Einreisen zu Studienzwecken aus allen Ländern gestattet.

Alle Personen, die nach Italien einreisen, müssen während der gesamten Reise das ordnungsgemäß ausgefüllte Selbstdeklarationsformular mitführen.

Alle aus Nicht-EU+-Ländern (siehe obige Liste) einreisenden Personen oder solche, die sich in den letzten 14 Tagen vor der Einreise nach Italien dort aufgehalten haben, müssen den jeweils zuständigen Gesundheits- und Gemeindebehörden ihre Ankunft mitteilen und sich in überwachte Quarantäne (in der eigenen Wohnung oder an einem vom Betroffenen gewählten Aufenthaltsort)begeben. Nach der Ankunft in Italien muss die Reise zu dem für die Quarantäne gewählten Wohnort mit privaten Mitteln fortgesetzt werden (wobei die Weiterreise an ein Inlandsziel per Anschlussflug gestattet ist, sofern das Flughafengebäude nicht verlassen wird).

3) AUSNAHMEN VON DER QUARANTÄNEPFLICHT (FÜR EINREISEN AUS DRITTLÄNDERN)

Personen, die unter eine der folgenden Kategorien fallen, unterliegen jedoch nicht der Quarantänepflicht:

A) betriebsnotwendiges Personal in Verkehrsmitteln;

B) reisendes Personal;

C) Bürger und Einwohner der EU+-Länder, die aus nachgewiesenen beruflichen Gründen nach Italien einreisen;

D) Gesundheitspersonal, das zur Ausübung von Berufen im Gesundheitswesen nach Italien einreist (auch vorübergehend);

E) Grenzgänger, die aus nachweislichen beruflichen Gründen in das nationale Hoheitsgebiet ein- und ausreisen und anschließend zu ihrem Wohnsitz, ihrer Wohnung oder ihrem gewöhnlichen Aufenthaltsort zurückkehren;

F) Personal von Unternehmen mit Haupt- oder Zweitsitz in Italien, wenn dieses aus nachgewiesenen beruflichen Gründen für nicht länger als 120 Stunden ins Ausland reisen muss;

G) Beamte und Bedienstete, wie auch immer benannt, der Europäischen Union oder internationaler Organisationen, Diplomaten, Verwaltungs- und technisches Personal diplomatischer Missionen, Beamte und Angestellte von Konsulaten, Militärpersonal, bei der Ausübung ihrer dienstlichen Funktionen;

H) Schüler und Studenten zum Absolvieren eines Studiengangs in einem anderen Staat als dem Staat ihres Wohnsitzes, ihrer Wohnung oder ihres gewöhnlichen Aufenthaltsortes, in den sie täglich oder mindestens einmal pro Woche zurückkehren;

I) Aufenthalt in Italien aus beruflichen, gesundheitlichen oder absoluten Dringlichkeitsgründen für eine Dauer von maximal 120 Stunden;

J) Durchreise durch das Staatsgebiet zur Rückkehr in das Wohnsitz-, Wohn- oder Aufenthaltsland (maximale Aufenthaltsdauer in Italien: 36 Stunden).

Auch Personen, die in die oben genannten Kategorien fallen, müssen, wenn sie aus Nicht-EU+-Ländern zurückkehren, in jedem Fall ihre Einreise bei der Gesundheitsbehörde melden und sich dabei auch verpflichten, sich in Quarantäne zu begeben, sobald die in einigen Fällen vorgesehenen zeitlichen Beschränkungen überschritten werden.

Wer aus Nicht-EU+-Ländern nach Italien einreist (oder sich in den 14 Tagen vor der Einreise nach Italien dort aufgehalten hat) und nicht in eine der oben genannten Kategorien fällt, ist verpflichtet, sich für 14 Tage zu Hause zu isolieren (dies gilt auch für italienische Staatsangehörige und EU-Bürger).

Weiterführende Informationen zu den Voraussetzungen für die Rückkehr nach Italien in deutscher Sprache finden Sie in den FAQ auf der Internetseite des Italienischen Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten und Internationale Kooperation.

4) EINREISEMÖGLICHKEITEN NACH ITALIEN AUS DEUTSCHLAND

Flüge Zwischen Deutschland und Italien hat es die ganze Zeit über verschiedene Flugverbindungen gegeben (Alitalia und Lufthansa, einschließlich der abhängigen Fluggesellschaft Eurowings), mit täglichen Abflügen von Frankfurt und München, seltener von Berlin und Düsseldorf. Weitere Fluggesellschaften bieten wieder Flugverbindungen zwischen Deutschland und Italien an. Für nähere Informationen über die tatsächlich stattfindenden Flüge wenden Sie sich bitte direkt an die einzelnen Fluggesellschaften.

Busverbindungen Die normalen Busverbindungen zwischen Italien und Deutschland (auch im Fernverkehr) sind inzwischen wieder hergestellt. Um sicher zu gehen, dass die Verbindungen tatsächlich bestehen, empfehlen wir jedoch, sich direkt an die Verkehrsunternehmen zu wenden.

Zug Es ist auch möglich, mit dem Zug nach Italien einzureisen. Es gibt jetzt wieder direkte Bahnverbindungen durch die Schweiz und durch Österreich.

Auto Die Durchfahrt mit dem Auto sowohl durch die Schweiz als auch durch Österreich war immer erlaubt. Für die Durchfahrt gelten jetzt keine Einschränkungen mehr (da auch die Einreise in die Schweiz und nach Österreich ohne Einschränkungen erlaubt ist).

 
 

EINREISEMÖGLICHKEITEN NACH ITALIEN AUS DEUTSCHLAND

Flüge

Zwischen Deutschland und Italien hat es die ganze Zeit über verschiedene Flugverbindungen gegeben (Alitalia und Lufthansa, einschließlich der abhängigen Fluggesellschaft Eurowings), mit täglichen Abflügen von Frankfurt und München, seltener von Berlin und Düsseldorf. Weitere Fluggesellschaften bieten wieder Flugverbindungen zwischen Deutschland und Italien an. Für nähere Informationen über die tatsächlich stattfindenden Flüge wenden Sie sich bitte direkt an die einzelnen Fluggesellschaften.

Busverbindungen

Die normalen Busverbindungen zwischen Italien und Deutschland (auch im Fernverkehr) sind inzwischen wieder hergestellt. Um sicher zu gehen, dass die Verbindungen tatsächlich bestehen, empfehlen wir jedoch, sich direkt an die Verkehrsunternehmen zu wenden.

Zug

Es ist auch möglich, mit dem Zug nach Italien einzureisen. Es gibt jetzt wieder direkte Bahnverbindungen durch die Schweiz und durch Österreich.

Auto

Die Durchfahrt mit dem Auto sowohl durch die Schweiz als auch durch Österreich war immer erlaubt. Für die Durchfahrt gelten jetzt keine Einschränkungen mehr (da auch die Einreise in die Schweiz und nach Österreich ohne Einschränkungen erlaubt ist).

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4) Maßnahmen in Deutschland

Ab dem 27.04.2020 Maskenpflicht ( Nase-Mund Maske) im ÖPNV und Geschäften im ganzen Deutschland

Bundeskanzlerin Merkel kündigte am Mittwoch, 15. April 2020, nach einem neun Treffen mit den Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer die Verlängerung bis zum 03.05. 2020 der Schutzmaßnahmen an, dass auch Deutschland zur Eindämmung der CoViD-19-Epidemie  ergreifen werden. 

Am 15. April haben Bund und Länder ebenfalls neue Anweisung für einige Sektoren erlassen:
- Wiedereröffnung von Geschäften mit einer Fläche von bis zu 800 Quadratmetern, Buchhandlungen, Fahrradgeschäften und Autohäusern; 
- Wiedereröffnung der Schulen ab 4. Mai für die Abschlussklassen der allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen; Grundschulen und Kindergärten sind noch geschlossen; die Kultusminister der Länder wurden angewiesen, bis zum 29. April Vorschläge für eine weitere Wiederaufnahme des Unterrichts vorzulegen;
- Zeremonien und religiöse Veranstaltungen in Kirchen, Moscheen, Synagogen und Versammlungen anderer Religionsgemeinschaften bleiben verboten.
- das Verbot von Großveranstaltungen bis mindestens 31. August p.v;
- die Empfehlung zur Verwendung von Schutzmasken in öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften;

Grundschulen, Kindertagesstätten und  Universitäten werden bundesweit sowie  Kneipen, Clubs, Diskotheken, Kinos, Theater, Konzerthäuser, Sportanlagen, Schwimmbäder, Fitnessstudios, Bibliotheken, Spielplätze, Gotteshäuser geschlossen


Die gesamte Bevölkerung ist immer aufgefordert, soziale Kontakte auf das Nötigste zu beschränken und auf nicht erforderliche Reisen zu verzichten.
Deutschland führte zudem wieder Grenzkontrollen ein: Eine Einreise nach Deutschland ohne triftigen Grund ist nicht mehr möglich (die Rückkehr zum Wohnort ist selbstverständlich ein triftiger Grund).

Ab dem 15. Mai ist die Quarantäne für Einreisende aus den EU-Ländern,in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen nicht mehr zwingend vorgeschrieben.

Weitere Informationen zur Quarantänepflicht sowie eine Liste der in den einzelnen Bundesländern geltenden Verordnungen finden Sie hier  : https://ambberlino.esteri.it/ambasciata_berlino/it/in_linea_con_utente/covid-19/misure-adottate-in-germania.html

Darüber hinaus müssen dem Beschluss zufolge alle Personen, die nach Deutschland einreisen, schriftlich über die Quarantänepflicht informiert werden (und erhalten daher bei der Einreise nach Deutschland entsprechende Informationen). Jeder wird gebeten, seine Kontaktdaten und die Adresse, wo die Quarantäne durchgeführt wird, anzugeben, und diese Daten werden direkt an die zuständigen Gesundheitsämter für die notwendige Überwachung (die gegebenenfalls auch stichprobenartig erfolgen kann) übermittelt.Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

Seit dem 30. April haben die Bundes- und Regionalregierungen beschlossen, folgenden Aktivitäten zuzulassen:

-Religiöse Zeremonien und Beerdigungen im "inneren Kreis";
-Eröffnung von Museen, Ausstellungen und Denkmälern;
-Eröffnung von Kinderspielplätzen;
-Eröffnung von Zoos und botanischen Gärten;

Am 06. Mai haben Bund und Länder folgende Maßnahmen beschlossen.

Kontaktbeschränkungen gelten weiter. Weiterhin sollen folgende Maßnahmen gelten: Einhalten eines Mindestabstands von 1,50 Metern und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes - insbesondere im ÖPNV sowie in Geschäften. Auch die Kontaktbeschränkungen gelten grundsätzlich bis zum 5. Juni weiter. Allerdings sind künftig auch Treffen mit Personen eines weiteren Hausstands möglich. Bereits getroffene Entscheidungen einzelner Bundesländer bleiben davon unberührt.

Erleichterungen für Kinder und Ältere. Schulen sollen den Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler noch vor den Sommerferien fortsetzen. Beschlossen habe man außerdem die Ausweitung der Notbetreuung in den Kindertagesstätten. Wiederkehrende Besuche sind in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Senioren- und Behinderteneinrichtungen durch eine definierte Person künftig möglich, sofern es kein aktives Covid-19 Infektionsgeschehen in der Einrichtung gibt.

Geschäfte öffnen, Sport zulassen, Kultur ermöglichen. Unter Hygiene- und Schutzauflagen dürften Geschäfte unabhängig ihrer Größe wieder öffnen, im Breiten- und Freizeitsport wird der Sport- und Trainingsbetrieb unter freiem Himmel wieder erlaubt. Die Staatsministerin für Kultur und Medien sowie die Kultusminister der Länder wurden gebeten, für Theater, Opern und Konzerthäuser und Kinos ein Konzept zu entwickeln.

Beschränkungen, die durch frühere Maßnahmen auferlegt wurden und sich auf andere Aktivitäten beziehen, bleiben in Kraft. Weitere Informationen finden Sie auf der folgenden Website: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-massnahmen-1734724

In Hessen und anderen Bundesländer gilt ab dem 27.04.2020 auch eine Maskenpflicht ( Alltagmasken - Stoffmasken) im ÖPNV und in Geschäften.

Weitere Infomationen: https://soziales.hessen.de/presse/pressemitteilung/landesregierung-beschliesst-maskenpflicht-1

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5) Maßnahmen in Italien

Die italienische Regierung traf wichtige Maßnahmen, um die Verbreitung des neuen Coronavirus einzuschränken. Diese Maßnahmen gelten für das gesamte Land.

Insbesondere sind alle Bewegungen natürlicher Personen (sowohl innerhalb Italien als auch Ein- und Ausreisen) untersagt, außer bei nachgewiesenen beruflichen Gründen, Situationen, in denen eine Notwendigkeit besteht, oder gesundheitlichen Gründen. Die beruflichen, Notwendigkeits- oder gesundheitlichen Gründe können, gemäß den geltenden Vorschriften, mit einer Eigenbescheinigung belegt werden. Es ist erlaubt, an den eigenen Wohnort, den eigenen Wohnsitz oder in die eigene Wohnung zurückzukehren.

Es gibt außerdem Beschränkungen für die Ausübung öffentlicher Aktivitäten (Sport, Gastronomie, Unterhaltung usw.) und jede Form der Zusammenkunft von Menschen an öffentlichen oder für die Öffentlichkeit zugänglichen Orten. Zusätzlich zur Schließung der Schulen, bleiben Museen vorerst geschlossen sowie Veranstaltungen und Events ausgesetzt. Es wird empfohlen, immer einen Abstand von mindestens einem Meter zu anderen Menschen einzuhalten ("soziale Distanz").

Die obengenannten Maßnahmen gelten bis zum kommenden 04. Mai 2020.

WICHTIG: sowohl italienische Staatsbürger als auch ausländische Staatsbürger, die sich derzeit im Ausland aufhalten, dürfen nach Italien nur einreisen, wenn sie nachweislich einen Arbeitsbedarf, absolute Dringlichkeit oder gesundheitliche Gründe haben
 
Ab dem 4. Mai 2020 ist auch die Rückkehr an ihren Wohnort oder Wohnsitz erlaubt; die Gründe, die die Einreise rechtfertigen, müssen auf dem Selbsterklärungsformular für die Rückkehr aus dem Ausland, das Sie ausdrucken und während der gesamten Reise mitnehmen müssen, selbst bescheinigt werden.
 
Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen, auch das Formular "AUTOZERTIFIZIERUNG ÜBER REISEMOTIVEN" auszufüllen und auszudrucken: MODELLO

Es wird auf Folgendes hingewiesen:

- In Italien wohnhafte/ansässige Landsleute (sowie ausländische Bürger), die sich im Ausland aufhalten, können - sofern die Verkehrsmittel in Betrieb sind - einreisen, um an ihren Wohnort, ihren Wohnsitz oder in ihre Wohnung zurückzukehren.

>> ACHTUNG: Der Ministerrat hat auf seiner Tagung vom 15. Mai beschlossen, dass ab 18. Mai Reisen innerhalb seiner eigenen Region und ab 3. Juni Reisen zwischen verschiedenen Regionen und von und nach dem Ausland frei erlaubt sein werden (es sei denn, spezifische Ausnahmen erweisen sich aufgrund der Entwicklung der epidemiologischen Situation in bestimmten Ländern oder Gebieten als notwendig).
- Personen mit Fieber über 37,5 müssen zu Hause bleiben, ihren Arzt kontaktieren und den zwischenmenschlichen Kontakt auf ein Minimum beschränken.

Die Verwendung von von Mund- und Nasenschutzmasken ist für alle Personen, die geschlossene, der Öffentlichkeit zugängliche Orte, einschließlich öffentlicher Verkehrsmittel, betreten, obligatorisch.


- Mit Ausnahme der von den Bürgermeistern erlassenen Verbote ist der Zugang zu Parks und Gärten erlaubt (immer unter Beachtung der sozialen Distanzierung) und die Ausübung körperlicher Aktivitäten im Freien (individuell). Begräbniszeremonien sind erlaubt, mit einer maximalen Anwesenheit von 15 Personen (und Respekt vor sozialer Distanzierung).


- Ab dem 4. Mai werden das verarbeitende Gewerbe, die Industrie, das Baugewerbe und der Großhandel wieder geöffnet; Bars und Restaurants dürfen Speisen und Getränke zum Mitnehmen verkaufen (zusätzlich zu den Hauslieferungen).Übersetzt mit

- Ab 18. Mai werden Einzelhandel, Museen, Bibliotheken wieder geöffnet (immer unter Einhaltung der Regeln der Hygiene und der sozialen Distanzierung); auch die Ausübung sportlicher Aktivitäten auf Sportplätzen ist erlaubt.


- Ab dem 1. Juni werden Bars, Restaurants und persönliche Dienstleistungen (Friseure, Kosmetikerinnen usw.) unter Einhaltung spezifischer Hygiene- und Distanzierungsregeln, die rechtzeitig mitgeteilt werden, wieder geöffnet.


- Die Schulen werden nicht vor September wiedereröffnet. Maßnahmen zur Unterstützung von Familien und zur Ermöglichung der Rückkehr von Eltern mit schulpflichtigen Kindern in den Beruf (Babysitter-Bonus, Sonderurlaub) werden ausgeweitet.


- Die Regierung wird die epidemiologischen Daten auf nationaler Ebene unter Kontrolle halten und ist bereit, weitere restriktive Maßnahmen zu ergreifen, sollten die Daten bezüglich der Ansteckung wieder die Schwellenwerte erreichen, die eine weitere Zunahme der Ausbreitung des Virus voraussagen.

 

 


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